Akt 1: Wir sind ausgestiegen! Zumindest haben wir den Ausstieg beschlossen.

Akt 2: Szenario: Neue Leute braucht das Land und der Ausstieg aus dem Ausstieg.

Akt 3: Szenario: Ein Büro, eine Frau, ein Telefon und ein Anrufer.

Das Telefon klingelt. Die Frau greift zum Hörer.

Frau : Ja ?! Ja, davon habe ich auch schon gehört, ich denke wir werden das wie folgt formulieren: Unsere Anteilnahme und Gedanken sind jetzt bei unseren japanischen Freunden. Meinst Du das geht so, oder sollten wir mal was anderes sagen?

Pause…

Frau: Also ok, dann machen wir das mal. Bis dann…

Legt auf….

Das Telefon klingelt wieder.

Frau: Ja… Nein mein Liebster, was Du nicht sagst. Was heisst das für uns? Wie bitte??? Ein Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg??? Für 3 Monate??? Wer soll denn 3 Monate lang diesen Zungenbrecher auf den Pressekonferenzen von sich geben? Aber wenn Du meinst, dann machen wir das mal so: Wenn sich nach 3 Monaten alles wieder beruhigt hat, können wir es den Deppen dann wieder so verkaufen, dass es doch nicht ohne den Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg geht. Schliesslich hängen da doch sooo viele Arbeitsplätze dran. Das zieht immer und die werden das schon verstehen.

3 Monate später… Wieder klingelt das Telefon.

Frau: Ach ja die Schlagzeile, ich denke die können wir so lassen bis auf eine kleine Änderung. Anstatt 150.000 schreiben Sie bitte 250.000 Arbeitsplätze in Gefahr. Und noch eine Bitte. Den Artikel über unsere Diätenerhöhung setzen Sie bitte auf Seite 8 unten links.

Sie legt auf, lehnt sich entspannt zurück: So das mit den Arbeitslosen zieht immer. Also können wir die Dinger wieder anschalten.

 

Geht händereibend ab.

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