‚Tepco lockt Arbeiter mit 3500 Euro pro Schicht.

In seinem verzweifelten Kampf gegen den Super-GAU will der größte asiatische Stromanbieter jetzt auch sogenannte Springer einsetzen. Dabei handelt es sich um Arbeiter aus anderen Firmen, die für besonders riskante Tätigkeiten mit umgerechnet bis zu 3500 Euro pro Schicht entlohnt werden sollen, berichten japanische Zeitungen.

Juhu, wir haben es geschafft, endlich bekommen wir offen gesag, was menschliches Leben wert ist. Rechnen wir mal kurz nach: 3.500 x 5 Schichten pro Woche (falls das jemand überlebt) = 17.500 Euro.

Tja, dann wären wir bei einem Monatsverdienst von 17.500 x 4 = 70.000 Euro.

Hört sich besser an als der läppische HartzIV-Satz hierzulande. Endlich mal ein positiver Aspekt der Atomenergie. Vielleicht sollten sich die Manager der Energiekonzerne das mal für Deutschland überlegen und vielleicht kommt dann ein Werbeslogan wie dieser heraus:

Kommen Sie zu uns. Es erwartet Sie ein todsicherer, topdotierter Arbeitsplatz mit nie gekannten Möglichkeiten*. Wir suchen Menschen, die sich mit ihrer Arbeit identifizeren und in ihr aufgehen!“

*Risiken und Nebenwirkungen durch die Ausübung verschiedener Tätigkeiten, inbesonders eventuell auftretende gesundheitliche Schäden, sind durch das Entgelt abgegolten. Dies gilt in besonderer Hinsicht auf eine sich eventuell, nach Einschätzung unserer Experten ungefährlichen, Verstrahlung durch so harmlose Stoffe wie Plutonium, Uran, Iod etc….

Hurra, endlich haben wir die volkswirtschaftlichen Argumente für den weiteren Einsatz und sogar den verstärkten Ausbau der Kernenergie.

Nur was ist, wenn ???


Immerhin wird ein ehrenvoller Abgang garantiert… Mit militärischen Ehren und dem Mitgefühl des gesamten Managements
(das sich aus durchaus nachvollziehbaren Gründen in medizinischer oder anderer Behandlung befindet).

Aussen und innen:

Möge sich jeder sein Bild machen…

Kleine Anmerkung:

Wie aus den Pressemitteilungen des Hauses Tepco zu entnehmen, wurde Herr Masataka Shimizu (Topmanager der Tepco) wegen Schwindelgefühlen und Kreislaufprobelemen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Endlich die Wahrheit: Schwindel und Kreislaufprobleme… Man lese zwischen den Zeilen…

Wünschen wir diesem Herrn auf diesem Weg doch einmal gute Besserung und eine baldige wundersame Genesung.

 


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