Monatsarchive: Februar 2013

ja – plötzlich steht er da, vor mir und schaut mich an. seine kapuze tief ins gesicht gezogen. nur seine augen funkeln, nein, sie glühen. in diesem glühen vereinigen sich alle welten zu einem einzigen kosmos der unendlichkeit. wie gerne verliere ich mich, reise auf diesem strahl in die undendlichkeit. obwohl? auch diese reise in die schiere unendlichkeit hat ein ende. vielleicht meines? es ist immer noch diese glut in diesen augen, und diese glut kommt immer näher.

langsam… schritt für schritt dem ende entgegen… da es nie einen anfang gab kann es logischerweise auch kein ende geben!

aber trotzdem wird es zu ende gehen. einfach aus jeglicher existenz gelöscht werden.

gelöscht aus der erinnerung, aus gedachten und ungedachten gedanken.

gelöscht mit worten, die tief getroffen und verletzt haben, die ausgesprochen und verschwiegen wurden.

gelöscht aus den gefühlen, die vielleicht niemals ausgesprochen, gefühlt oder gelebt wurden.

gelöscht aus der zeit, die vergangen ist und sowieso vergeudet war und ist.

einfach zu ende.

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