Bitteres

Mit Nachgeschmack… Eigentlich nur der Tellerrand, über denselbigen man oft versucht ist hinauszuschauen (wohl dem, dem dies gelingt) ohne über ihn hinaus zu kippen. Merke: Die Welt ist eine Scheibe!

Langsam merke ich wie die Tür sich schließt.

Danach wird sie für immer und ewig geschlossen sein.

Ohne Vergangenheit kann es keine Zukunft geben. Und wenn die Vergangenheit meint die Zukunft zu überholen. Gabe es dann eine Vergangenheit, oder gibt es nur eine Zukunft ohne Vergangenheit? Ist die Vergangenheit ein Spiegel der Zukunft, in den ich blicke? Oder ist die Zukunft der Spiegel der Vergangenheit?

Vielleicht ist es doch nur dieses Hamsterrad…

Ja mein Freund, komm setz dich zu mir und lass uns reden und einen Becher gemeinsam trinken. Bitte ziehe deine Kapuze noch nicht ab, noch ist die Zeit nicht gekommen mir dein Gesicht zu zeigen, obwohl es mir unterdessen bekannt und immer vertrauter erscheint. Erinnerst du dich noch an unseren ersten Becher? Die Sterne spiegelten sich darin. Wir haben damals schon sehr lange zusammengesessen, redeten ohne das irgendein Wort deine oder meine Lippen verlies. Ich begriff damals, das du, mein Freund, zu meinem Begleiter in die Zukunft werden würdest und du, als Einzigster, mich nicht im Stich lassen würdest und mich immer begleiten wirst. Nein, nicht wie ein Schatten kommst du mir vor. Eher wie jemand der sanft seine Hand auf meine Schulter legt. Lass uns trinken… Weisst du, der erste Becher schmeckte bitter, aber jetzt. Ich würde gerne von dir wissen und lernen, warum jeder Becher den wir gemeinsam leeren süßer und wärmer wird, obwohl es um mich kälter und kälter wird. Nein, lass die Kapuze auf noch ist nicht die Zeit. Noch nicht…..

ja – plötzlich steht er da, vor mir und schaut mich an. seine kapuze tief ins gesicht gezogen. nur seine augen funkeln, nein, sie glühen. in diesem glühen vereinigen sich alle welten zu einem einzigen kosmos der unendlichkeit. wie gerne verliere ich mich, reise auf diesem strahl in die undendlichkeit. obwohl? auch diese reise in die schiere unendlichkeit hat ein ende. vielleicht meines? es ist immer noch diese glut in diesen augen, und diese glut kommt immer näher.

Ja, ich habe aufgegeben.

Ansich sollte man die Hoffnung nie aufgeben, die stirbt ja bekannterweise zuletzt.

Aber wenn sie gestorben ist?

Hoffnung ist etwas an dem man sich ab und zu festhalten kann, aber wenn sie tot ist???

Da steht steht dieser kleine Junge, wartend und plötzlich wird aus dem Warten bittere,

sehr bittere Realität, aus der es wie aus dem Warten kein Entrinnen mehr gibt.

Er dreht sich im Kreis, oder wie der Hamster , der läuft, dumm oder auch nicht (weil er

vielleicht laufen muss) im nicht endenden Rad. Alpha und Omega.

Kein Anfang und somit kein Ende. Aber vielleicht ist das Omega doch bald erreicht!

Frei nach diesem Motto…

Osama ist tot! Die ‚freie‘ Welt jubiliert!

Natürlich hat sich dieser Mensch sich ausserhalb jeglicher Schranken bewegt.Ja auch dieser war ein Mensch, wie so viele, die weiterhin geduldet werden, warum auch immer (vielleicht aus ‚freiheitlich politischen Gründen‘, wo auch immer diese zu finden sein mögen). Oder aber wahrscheinlich weil diese Subjekte sich nicht so weit in die Höhle (Hölle) der Freiheit wagen, bzw. nicht über die Überzeugungskraft anderen gegenüber verfügen, dies für sie zu tun. Nein, es muss endlich Schluss sein auf allen Seiten! Hört doch endlich auf, auf allen Seiten, euch in die eigene Tasche zu lügen. Legt doch ein für alle Mal diese Scheinheiligkeit ab und besinnt euch auf die wirklichen Probleme. Da geht es bestimmt nicht nicht um Gut und Böse und Moslem oder Christ, nein nur um die Menschlichkeit. Einzig um das Überleben bzw. Miteinanderleben.

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